Obstbäume im Görli - werdet Obstbaumpaten!

 

 

Wir pflanzen Obstbäume im Görlitzer Park.

 

Die ersten acht Apfelbäume stehen! 

 

Ab Januar 2012 beginnen wir die nächste Pflanzung im Frühjahr zu planen. Wir suchen noch Unterstützung.

 

obstbaum[ätt]kiezwandler[dot]de 

                                               

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Bericht von der ersten Pflanzung am 26.3.2011 hier

NEU: Video von der ersten Pflanzung hier.

Weitere Aktivitäten des Projektes hier.

 
Idee ist, dass die Obstbäume in Patenschaften von Anwohnergruppen und Einrichtungen gepflegt werden.
Die zukünftige Ernte ist frei für alle Bürger.
 
Ein Teil der Ernte kann in entsprechenden Workshops zu gesunder und klimafreundlicher Ernährung gemeinsam verarbeitet werden. Korrespondierend dazu soll auch ein Obstbaumlehrpfad entstehen und einmal im Jahr ein Obstbaumschnitt-Lehrgang für die Anwohner stattfinden.  
Bei der Auswahl der Bäume werden wir auf Vielfalt und den Erhalt alter regionaler Sorten achten.
 
Wir möchten so durch gemeinsames bürgerschaftliches Engagement im unmittelbaren Lebensumfeld zu einem genuss- und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur anregen und den Dialog zwischen den Kulturen fördern.
 
Die Idee wurde im Rahmen der Ideenwerkstatt Görlitzer Park präsentiert und für gut befunden. 
Zur Diskussion stehen z. Zt. die Flächen unmittelbar um den Pamukkale-Brunnen und längs des Weges zur Platte hin.
 

Habt ihr Lust, 

bei dem Projekt mitzumachen oder

eine Patenschaft zu übernehmen?


 

 
Weitere Informationen:
  • Hier könnt ihr euch unser Konzept "Essbare Landschaften" für ein Umwelt- und Naturschutzzentrum im Görlitzer Park runterladen. Diese Obstbaumidee ist Teil davon.
  • Im Anhang der Flyer zu dieser Aktion sowie ein fünfseitiges Konzept zu diesem Projekt. Außerdem Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten und Patenschaften (Dateianhänge sind zur zeit aus technischen Gründen deaktiviert).
  • Weitere Informationen zum Projekt im Forum.
  • Weitere Aktivitäten des Projektes hier.

 

 

AnhangGröße
Obstbäume_juni_10_einlegeflyer_sw.pdf436.13 KB
konzept_obstbäume_im_görli.pdf1.05 MB
infos zu patenschaften und mitarbeit.pdf838.19 KB

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Herbstlicher Görli - 29. 10. ´11

alkmene wählte einen goldenen Herbsttag, trocken und sonnig, für ihren Görlibesuch aus. Sie erblickte viele SpaziergängerInnen und RadlerInnen. Am Kaiser-Baum leuchteten 2 bunte Kinderjacken, ihre kleinen Besitzerinnen tobten ausgelassen herum und spielten - wie passend! - Bäumchen, wechsel Dich. Eines der Mädchen schlug mit der flachen Hand gegen Majestäts Schutzgitter. Erschrocken sprach alkmene einen Herrn an, den sie für den Papa der Kinder hielt. "Bitte, die Bäume sind erst vor einem halben Jahr gepflanzt worden. Ich will Euer Spiel nicht stören, aber vorsehen sollte man sich schon." Der Mann lächelte: "Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Der Baum hält das Abklatschen aus, so schwach ist der nicht. Anderenfalls müßte ihn ja der nächste stärkere Wind umknicken lassen." Es stellte sich heraus, daß mein Gegenüber aus Köln gekommen war, um seine hier wohnende Tochter zu besuchen. alkmene startete ihren Rundgang diesmal mit der Goldparmäne, die wahrscheinlich von der Sorte her kein besonders weit ausladendes Bäumchen werden wird. Ihre Blätter sind im wesentlichen gut entwickelt. Der Brettacher strebt mit aller Kraft nach oben. Wenn man bedenkt, wie lange er sich Zeit ließ, bis überhaupt die erste Knospe aufging, hat er in den darauffolgenden Monaten richtig aufgeholt. Gegenüber dem letzten Besuch hat sich allerdings bei ihm und auch bei den anderen Bäumen nicht so viel verändert, aber alle sehen recht gesund aus. Am Herrnhuter Schönen hat alkmene trotz mehrmaliger aufmerksamer Begutachtung nur einen einzigen Apfel, etwas stärker gerötet als im September, entdeckt. Die anderen vom letztenmal hat wohl doch schon jemand probiert. Leider ist auch das Namensschild des sächsischen Durchstarters abhanden gekommen. alkmene fragt sich, ob er im kommenden Frühjahr wieder so blütenreich sein wird wie im letzten Juli und August oder ob er sich auch diesmal Zeit bis in den Hochsommer läßt. Im nächsten Frühling sollen die Apfelbäumchen Gesellschaft bekommen; es ist aber noch nicht klar, ob weitere Äpfel hinzukommen oder andere Obstsorten. Eine Dame in Schwarz betrachtete eingehend den Baum mit dem wohl kuriosesten Namen unseres Oktetts, die Schafsnase. Der Herr, mit dem sich alkmene anfangs über die Widerstandsfähigkeit der Bäumchen ausgetauscht hatte, gehörte offenbar zu dieser Frau. Die Geräuschkulisse war auch an diesem Tag vielfältig: das Spiel einer jungen Gitarristin, Hundegebell aus der Ferne, KInderlachen. Und Glocken einer nahen Kirche, die zur vollen Stunde läuteten. alkmene merkte, daß sich die Abenddämmerung schon ankündigte, und wünschte der Berlin-Köln-Familie ein schönes Wochenende. Der Mann ergänzte: "Schönes verlängertes Wochenende für uns - wir in NRW haben ja Allerheiligen frei." Dann hat er sich wohl den Reformationstag als Brückentag ausgesucht, sicher nicht als einziger in dieser Region. Ende November guckt alkmene das nächstemal bei unseren Lieblingen vorbei und freut sich schon riesig darauf.

Görli-Impressionen vom 24. 09. 2011

Einen Tag nach dem kalendarischen Herbstanfang zeigte sich das Wetter sommerlich trocken, und viele GörlibesucherInnen nutzten die Kraft unserer natürlichen Wärmequelle. Auf dem Rondell waren viele Leute zu beobachten, die dort spazierengingen, auf Decken in der Sonne lagen oder sich auf Bänken ausruhten. Eine junge Dame meditierte, Kinder probierten die lustigen Wippen aus. Man konnte einem vielstiimmigen Vogelkonzert lauschen, in dessen Melodie sich harmonisch die Klänge einer (spontan zusammengestellten?) Band aus Kontrabaß, Trompete, Gitarre und Akkordeon mischten. alkmene hörte ein Weilchen zu und erblickte plötzlich eine andere junge Frau, die sich für den Schönen aus Herrnhut zu interessieren schien. Es stellte sich heraus, daß sie zu den Kiezwandlerinnen gehörte und den Sommer über an mehreren Gießaktionen beteiligt gewesen war. alkmene dankte der tatkräftigen Helferin, deren Name hier als K. erscheint. Wenn sie diese Zeilen liest, sich wiedererkennt und ihr Einverständnis gibt, mit vollem Vornamen genannt zu werden, wird alkmene dies gern tun. Der Herrnhuter präsentierte sich diesmal dem Augenschein nach weitgehend gesund, nur an den Spitzen waren einige Blätter welk. Die winzigen, knallgrünen Äpfel vom letztenmal hatten nun die Farbe zu einem helleren Grün gewechselt und rötliche Bäckchen bekommen. Die beiden größten Früchte waren inzwischen ca. 4 cm groß. 4 kleinere kommen nach und sehen vielleicht bei alkmenes nächster Parktour ähnlich aus wie jetzt die beiden erstgenannten Früchtchen. K. schilderte, daß sie und ihre MitstreiterInnen anfangs mit Sorge auf den schnellen Sachsen geblickt hatten, da dieser so früh Blüten und auch Früchte gezeigt und im August noch einmal kräftig geblüht habe. Es sei die Angst aufgekommen, der Baum könnte seine Kräfte schon sehr zeitig verbraucht haben. alkmene warf ein, dieser Gedanke sei auch ihr mehrmals durch den Kopf gegangen. Doch nun scheint sich unser Schützling ja zum Glück erholt zu haben. Der Pommersche Krummstiel wirkt vital und kräftig, seine Krone lädt breit aus. Auch die Walze sieht fit aus, ihre Blätter sind groß und breit, die Krone schmal. Kaiser Wilhelm strebt erkennbar nach Höherem und vermittelt ebenfalls einen gesunden Eindruck. Die Blätter der Schafsnase erscheinen teils welk, teils gesund und voller Kraft. 1 längerer, ausladender Ast, ähnlich wie anfangs beim Herrnhuter, ist zu erkennen. Womöglich ist der Baum mit dem tierischen Namen der nächste Blütenkandidat fürs Frühjahr? Wie die Majestät wird wohl auch der Brettacher ziemlich in die Höhe wachsen. Bis auf wenige trockene Blätter wirkt er ebenfalls fit. Ein auf die Blätter bezogen vergleichbares Bild liefert Goldi. Vom Wuchs her scheint diese aber schmal zu bleiben. Etwas breiter ist die Krone der Zabergäurenette. Dieser Baum wirkt auch insgesamt recht gesund. alkmene dankt an dieser Stelle nicht nur K., sondern auch allen anderen HelferInnen, die dafür sorgen, daß es unserem grünen Achter gut geht.

Spätsommerliche Stippvisite am 25. 08. ´11

Fast auf den Tag genau 5 Monate nach der Pflanzung guckte alkmene wieder bei unseren 8 Schützlingen vorbei. In der Nacht davor hatte es ein heftiges Gewitter gegeben, aber nun schien die Sonne, es war warm und angenehm. Auf dem Rondell selbst hatten es sich nur einige Leute gemütlich gemacht; weitaus mehr tummelten sich auf der großen, freien Fläche gegenüber. Man lag oder saß auf der Wiese, unterhielt sich, aß, trank, träumte (manche womöglich von einer Zeit, da die Apfelbäume vis-à-vis groß und reich an Früchten sein würden). alkmene spazierte durch ein grünes Meer von Klee und verschiedenen Gräsern. Zunächst nahm sie die Rote Walze in Augenschein. Diese ist von vergleichsweise zierlichem Wuchs, doch ihre Blätter sind kräftig und wirken mit Ausnahme einiger welker und löchriger recht gesund. Eine Biene umkreiste einen der Zweige, bestimmt auf Nahrungssuche. Aber Blüten lassen noch auf sich warten. Da sollte sich das fleißige Tierchen bis zum nächsten Frühling gedulden. Kaiser Wilhelm möchte hoch hinaus, das ist schon jetzt zu erahnen. Das Laub wirkt fit. Letzteres trifft auch auf die Schafsnase zu, sieht man von einigen welken Blättern ab. Dieser Baum scheint allerdings - im Unterschied zur Majestät - mehr in die Breite zu wachsen: Einer der Äste lädt weit aus, ähnlich wie es im letzten Frühjahr beim Herrnhuter der Fall war. Unter dem Brettacher lag ein mittelgroßer Apfel. Den allerdings hat wohl irgend jemand dorthin gelegt. Mit den Früchten wird es bei den meisten unserer grünen Schmuckstücke noch eine Zeitlang dauern. Bretti, der mit weitgehend gesunden Blättern aufwarten kann, scheint wie der grüne Monarch in die Höhe zu streben. Einem weißen Schmetterling gefiel das alles offenbar ganz gut, und ein junger Mann lächelte dem Bäumchen (oder alkmene?!) vom Fahrrad aus fröhlich zu. Die Goldparmäne sieht gesund aus, nur wenige Blätter rollen sich ein. Vom Erscheinungsbild her wirkt sie mit ihrer schmalen Krone noch zierlich. Es ist aber möglich, daß sie später recht hoch wird. Winzige Ansätze neuer Blätter sind erkennbar. Zu Füßen der schlanken Zabergäurenette konnte alkmene eine Menge Äpfel sehn, 11, um genau zu sein. Auch hier waren sicher Spaßvögel am Werk: Zabi ist noch weit entfernt davon, Blüten zu tragen, von Früchten nicht zu reden. Natürlich soll niemand davon abgehalten werden, sich auf beides bereits jetzt zu freuen. Die Blätter machen einen gesunden Eindruck, und der Baum wird bald sehr hoch sein. Den Miniapfel, der beim letztenmal stolz am Herrnhuter leuchtete, hat jemand stibitzt, wie´s aussieht. alkmene denkt da eher an einen Vogel als an einen Menschen, denn letzterem hätte die winzige, noch nicht reife Frucht sicher nicht geschmeckt. Schade, es wäre spannend gewesen zu verfolgen, wie sie größer und größer geworden wäre. Dafür bilden sich mindestens fünf weitere Äpfel, diese sind allerdings noch kleiner, haselnußgroß vielleicht, und noch ganz grün. Sogar 2 geöffnete Blüten waren an dem Baum noch zu erkennen. Von den Blättern sind nur einige welk, hauptsächlich an den Spitzen der Äste. Farbige Akzente setzen die Kapuzinerkresse der Umpflanzung sowie eine am Schutzgitter befestigte blaue Mini-Discokugel. Der Pommersche Krummstiel scheint breit und auch recht hoch zu werden; der Zustand der Blätter ähnelt dem bei der Roten Walze. alkmene ist gespannt auf den nächsten Parkspaziergang - und natürlich auch auf die 2. Pflanzung!

Wat dem eenen... - Görlibesuch am 02. 08. ´11

Die meisten Menschen haben sich über den nur teilweise sommerlichen Juli geärgert: Vielen erschien er zu kühl und zu verregnet, die wenigen Sonnenscheintage ließen keine echte Sommerstimmung aufkommen. Doch unseren 8 Süßen hat das wechselhafte Wetter recht wohl getan. Die Sache mit Uhl´ und Nachtigall eben. Auch der Gießdienst (an dieser Stelle danke an alle daran beteiligten KiezwandlerInnen) hat sich wohl gut eingespielt. alkmene stand bei ihrem letzten Besuch im allerdings erst einmal vor verschlossenem Tor. Sanierungsarbeiten, erklärte ihr ein Hinweisschild, machten eine "Umfahrung" notwendig. Das klang zwar, als hätte man eine ganze Runde um den Park zu drehen, um hineinzugelangen (alkmene hätte es bei diesem herrlichen Wetter sogar genossen). Aber man brauchte nur ca. 20 m weiter zu laufen, um zu einem offenen Eingang zu kommen. Leuchtend gelbe Sonnenblumen wiesen den Weg zum Rondell. Mehrere ihrer strahlenden Schwestern winkten von weitem; sie gehören zur Umpflanzung von zwei unserer Apfelbäume. Die endlich wieder wärmende Sonne hatte an diesem Tag zahlreiche KreuzbergerInnen und sicher auch große und kleine Leute aus anderen Bezirken zum Spazieren, Picknicken und Spielen ins Grüne gelockt. Unsere Goldparmäne präsentiert große, gesund aussehende Blätter. Brettis Krone beginnt, ziemlich ausladend zu werden. Auch seine Blätter wirken sehr vital. Den schlanken Stamm des Gewürzapfels hat jemand mit einer weißen Pappfigur dekoriert. Die Zabergäurenette scheint sich in den letzten Wochen gut erholt zu haben. Nun die absolute Überraschung: Dier Schöne aus Herrnhut blüht! alkmene findet das etwas ungewöhnlich, die Blütezeit wird ja in den meisten Quellen mit April und Mai angegeben. Allerdings sind die Bäumchen auch erst Ende März gepflanzt worden. Wie auch immer, eine Vielzahl weißer Blüten mit pastellrosa Spitzen schmückt unseren Herrnhuter. Auch die Bienen fühlen sich anscheinend von ihm angezogen, zwei der emsigen Sammlerinnen konnte alkmene beobachten, sicher waren und sind aber noch viel mehr von den nützlichen Tierchen bei ihm zu Gast. Nur wenige Blüten sind bereits verblüht. Und noch eine gute Nachricht: An dem Zweig, der im Frühjahr die ersten Blüten zeigte (also hat alkmene keineswegs etwas verpaßt), hängt ein Miniapfel, im Moment gerade einmal kirschgroß, aber doch schon einen Vorgeschmack auf das Aussehen des Schönen bietend: gelbgrün mit rotgeflammtem Kranz auf der Oberseite. Erntezeit soll im Oktober sein - ob diese Frucht dann bereits pflückreif ist? Und der Blattlausverdacht hat sich ebenfalls nicht bestätigt. Möglicherweise hat ja doch die Kapuzinerkresse aus der Umpflanzung geholfen.Bei der Schafsnase wirken die meisten Blätter fit, auch wenn noch ein paar welke zu sehen sind. Ähnlich wie beim Bretti zeigt auch hier die Krone Anzeichen, einmal sehr breit zu werden. Bis auf wenige eingerollte Blätter sieht der Krummstiel ebenfalls gesund aus. Die wilhelminische Majestät erstrahlt im kaiserlichen Grün. Das Erscheinungsbild der Roten Walze ist bis auf einige welke Blätter gleichfalls gut. Als Kandidaten für die nächste Pflanzung, vielleicht schon im Herbst, kann sich alkmene zwar weitere Apfelbäume vorstellen. Ein paar traditionelle Kirsch-, Birnen- oder Pflaumensorten brächten jedoch etwas Abwechslung in unsere Obstwiese.

Besuch bei unseren Lieblingen am 06. 07. ´11

Bei sehr warmem, sonnigem Sommerwetter lockte die Wiese mehrere Sonnenhungrige und Grillustige an. Der Abfall landete größtenteils in den bereitstehenden Behältern oder wurde nach Hause mitgenommen - lobenswert! Bedauerlicherweise gab es auch Ausnahmen. Positiv: Für die musikalische Untermalung sorgten 2 Gitarristen, von denen alkmene einen auch als Sänger erlebte. Wie sehen nun unsere 8 grünen Schatten- und Fruchtspender in spe aus (alkmene ist keine Botanikerin, Fachleute mögen, bitte, sachliche Fehler in der Beschreibung verzeihen und gern auch darauf aufmerksam machen. Danke!)? Rote Walze: Blattbildung stark, große Blätter, frisches, gesundes Aussehen. Kaiser Wilhelm: ähnlich wie Walze. Diese beiden waren auch vorher meist etwa gleichauf vom Wuchs her. Schafsnase: Blattentwicklung etwas schwächer als bei den beiden Erstgenannten, einige Blätter wirkten welk. Bretti: anfangs recht schwach entwickelt, hat mächtig aufgeholt und macht inzwischen Walze und Majestät ernsthaft Konkurrenz. Bei ihm gefiel alkmene außerdem die tolle Umpflanzung (Sonnenblumen). Ringsum sprießende wilde Kräuter und Gräser - wie Schafgarbe, Klee und Löwenzahn - fügten sich harmonisch in dieses Bild ein. Goldi: kleinere Krone als bei den anderen (kann jedoch sortenbedingt sein), gute Blattbildung, aber z. T. welke Blätter. Als Wildkraut umrahmt u. a. Melde den Baum. Zabergäurenette: kräftige Blattbildung, leider auch hier mit - wenn auch relativ wenigen - welken Blättern. Sonnenblumen und Stiefmütterchen flankieren das Bäumchen. Wilde Gräser umrunden die Pflanzstelle. Schöner Herrnhuter: Zeigte leider den größten Anteil an welken Blättern, die sich teilweise einrollten. Hat er sich verausgabt (war ja der erste, der stark austrieb, und auch der erste, an dem sich zarte Blüten entfalteten)? Eine Mitpflanzerin, die ebenfalls die Bäume beobachtete, vermutete Mineralienmangel als Ursache für die unerfreuliche Entwicklung. Am fehlenden Wasser kann´s schließlich fast nicht liegen; der Gießdienst (zweimal wöchentlich) ist organisiert und scheint, wie manch Baumkollege beweist, gut zu funktionieren. Mehrere UserInnen von wer-weiß-was.de führen die eingerollten Blätter u. a. auf Blattlausbefall zurück und empfehlen, in diesem Fall mit Neemextrakt zu spritzen (damit erübrigt sich zum Glück die Chemiekeule). Noch günstiger wäre es natürlich, spräche sich die Görliwiese unter Marienkäfern, Florfliegen und anderen Nutzinsekten herum, für die Blattläuse eine leckere Nahrungsquelle darstellen. Auf der Kapuzinerkresse am Fuß des Schönen ließ sich ein weißer Schmetterling nieder. Essen Falter Blattläuse? Pommi: recht starke Blattbildung vermittelt einen ziemlich gesunden Eindruck. Eine orangefarbene Blütenknospe der Umpflanzung war bereits leicht geöffnet. Bleibt zu hoffen, daß unser Oktett gesund und sicher über den Sommer kommt und sich jene Bäumchen, die momentan nicht so fit aussehen, wieder erholen.

SOS - wer hat´s aufgenommen?

Hallo, HüterInnen des Görli-Grüns,

alkmene ist aus dem Urlaub zurück - und konnte zu ihrem Bedauern nicht miterleben, wie unsere Bäumchen im duftigen Blütenkleid aussahen. Deshalb blickt sie voller Hoffnung ins nächste Jahr und fragt: Wer hat Majestät, Goldi & Co. im Foto oder Video festgehalten, als sie sich in blühender Schönheit präsentierten? Schön sind sie allesamt natürlich auch jetzt, im leuchtenden Grün - allen pflegenden KiezwandlerInnen sei herzlich gedankt! Am sonnig-warmen 22. 05. war die Wiese voller Grillfans und SonnenanbeterInnen, es ging laut und ziemlich turbulent zu. Leider lag auch jede Menge Abfall in der Landschaft herum, hoffentlich haben alle den Müll hinterher entsorgt und diese Aufgabe nicht den KiezwandlerInnen überlassen. Heute besuchte alkmene nach einem Rundgang über das Familienfest selbstverständlich auch wieder unsere zarten Gewächse. Toll, daß Transition Town und mit ihnen das Obstbaumprojekt an einem der zahlreichen Infostände vertreten waren. Außerdem konnten Groß und Klein ihren Vorstellungen zur Umgestaltung des Görlis Ausdruck verleihen. alkmene wartet gespannt auf viele phantasievolle Ideen für unsere grüne Oase!

Zwischenbericht - 1 Monat nach der Pflanzung

Hübsche Idee: KiezwandlerInnen haben den Stamm unserer Goldparmäne mit einer bunt-glänzenden Happy-Birthday-Girlande dekoriert (sicher stellvertretend für die anderen 7 Bäume). Paßt ja gut: Vor ziemlich genau 4 Wochen sind die 8 Äpfelchen gesetzt worden, und bei Babies zählt und feiert man ja auch nach Monaten. Schade, von den ursprünglichen Stoffgirlanden hat alkmene nur noch eine gesehen, die anderen sind wohl gedankenlosen TrophäenjägerInnen, vielleicht aber auch dem teils wieder starken Wind zum Opfer gefallen. Zu Füßen einiger unserer Lieblinge sprießen jetzt wieder Blumen (Stiefmütterchen), danke an die SpenderInnen. Alle Bäume zeigen viel frisches Frühlingsgrün. Goldi und der Brettacher, die vor 1,5 Wochen nur Mini-Knospenansätze sehen ließen, haben dabei am meisten aufgeholt. Am Herrnhuter konnte alkmene sogar bereits 3 geöffnete, wunderschöne weiße Blüten beobachten. Nanu - sind Jakob Fischer und der Pommersche Krummstiel eine und dieselbe Sorte? Jedenfalls hängen zwei verschiedene Schilder am gleichen Baum. Ab und an spazieren Leute vorbei und sehen sich die Bäume an - meist aus einer gewissen Entfernung. Hey, "die Bäume schlagen aus" ist nur eine Redewendung *smile*! Ein junger Mann allerdings machte es sich auf der Wiese gemütlich, unsere Äpfel immer im Blickfeld. So, alkmene kullert jetzt erst einmal für 3 Wochen in den Urlaub, Sonne tanken. Hoffentlich verpaßt sie die Baumblüte nicht!

Wie sieht´s aus - 3 Wochen nach der ersten Pflanzung?

Hallo an alle KiezwandlerInnen,

alle Bäume haben das teils regnerische und windige Wetter der ersten Frühlingstage gut überstanden. Leider wurden allerdings einige der Blumen, die als Farbtupfer neben die Bäume gepflanzt worden waren, in Mitleidenschaft gezogen. Auch von den Stoffgirlanden sind nicht mehr alle da. Erfreulich: Bei sämtlichen Bäumen sind zumindest winzige Knospen erkennbar. Die Wintergoldparmäne und der Brettacher Gewürzapfel lassen sich wohl noch etwas Zeit. Rote Walze und Kaiser Wilhelm zeigen wenige zartgrüne Blättchen, der Pommersche Krummstiel und Jakob Fischer ein paar mehr. Die Zabergäurenette treibt schon etwas stärker aus. Die meisten Triebe, ein sehr kräftiger ist darunter, konnte alkmene am Schönen aus Herrnhut beobachten. Ob uns dieser wohl auch als erster mit seiner Blütenpracht verwöhnen wird?

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Mein Mann und ich bekommen unser erstes Baby und wir sind wirklich schon jetzt sehr aufgeregt. Bin jetzt in der 21 SSW ;) und am Donnerstag wissen wir dann hoffentlich was es wird. ET ist am 28.06.2011 wir sind schon sehr gespannt auf unseren Knirps. http://www.fertilitycenter-crete.gr/

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